MS Orion
MS Orion

Vorbild

Vorbild für die Orion ist die Yamato 1. Dieses Schiff wurde in den frühen 90ger Jahren in Japan gebaut. Es wird von einem magnethydrodynamischen Antrieb betrieben und erreicht 15km/h (8 Knoten).

Die Yamato 1 war der erste funktionierende Prototyp. Das Schiff wurde zum ersten Mal im Juni 1992 in Koba eingesetzt. Die Yamato 1 wird von zwei MHD-Maschinen angetrieben, die ohne bewegliche Teile arbeiten.

Heute liegt die Yamato 1 im Kobe Maritime Museum.

Auf See

5. Fahrt im April 2000

Um das Jahr 2001

Schwere See

MS Orion bei Sonnenaufgang

Im Liniendienst.

Kaiserwetter auf dem großen Teich.

Liniendienst im Hachinger Tal.

Wieder einmal auf der Straße unterwegs. Wenn nur nicht diese Idioten wären, die mit Vollgaß durch die Pfützen fahren.

Bei den Stromschnellen im Hachinger Tal muss die Orion ganz schön kämpfen.

Flottenparade

Technik

Die Orion besitzt keinen konventionellen Schraubenantrieb. Sie bewegt sich, indem sie vorne Wasser einsaugt und hinten ausstößt. Je ein Antriebskanal befindet sich links und rechts. Dadurch kann die Orion wie ein Panzer auf der Stelle drehen. Auf diesem Bild kann man durch den Steuerbord-Kanal durchsehen.

Der Blick in den Motorraum. Die Fahrtregler können kein BEC (das ist das Versorgen des Empfängers durch die Antriebsbatterie), folgich musste ein extra-BEC eingebaut werden. Vor dem Umbau fuhr die Orion mit Bleiakkus (6V, 1.1 Ah) und einem Extraakku für den Empfänger. Heute fährt sie mit 7.2V, 3Ah, also mit mehr Kraft und dazu länger.

Der Antrieb erfolgt durch "falsch eingebaute" Graupner Querstrahlruder. Diese Motoren haben je 30 Watt, was im Maßstab eine Gesamtleistung von etwa 80000PS entspricht. Allerdings ist der Wirkungsgrad mangelhaft.

Hier ist der vordere Einlass des Steuerbord-Antriebskanals zu sehen. Vorne sind die Kanäle mit Gittern geschützt. Hinten war das ursprünglich auch so, musste aber entfernt werden, weil die Steuerbarkeit quasi nicht vorhanden war.